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Sterzing: Lichtergirlanden weisen den Weg

Wenn das Holz im Bauernofen knistert, die Berggipfel vom ersten Schnee weiß leuchten und die Tage immer kürzer werden, dann ist Adventszeit in Südtirol. Die kunstvoll geschnitzten Krippen werden ausgepackt, in den Stuben aufgestellt und mit Moos und Tannenzweigen aus den Wäldern geschmückt.

Der Zwölferturm beherrscht das Ensemble des Sterzinger Weihnachtsmarktes.

Der Zwölferturm beherrscht das Ensemble des Sterzinger Weihnachtsmarktes.

Lichtergirlanden mit Tannenzweigen weisen den Weg zum Sterzinger Weihnachtsmarkt. Im Zentrum der mittelalterlichen Handelsstadt thront der bekannte, zur Weihnachtszeit weithin strahlende Zwölferturm. Um ihn herum erstreckt sich der Weihnachtsmarkt in der Altstadt, der sich auf bäuerliche Produkte und regionaltypische Köstlichkeiten spezialisiert hat.

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Es gibt alles, was das Herz begehrt

Die Vorfreude auf das Fest ist riesengroß.

Die Vorfreude auf das Fest ist riesengroß.

Hier werden raffinierte Käsesorten, feine Wurstwaren und Schokoladen, edle Weine und Brände, traditionelle Süßwaren, aber auch Kräutertees und Bioprodukte von heimischen Bergbauernhöfen feilgeboten. Handgemachter Christbaumschmuck aus Glas, Stroh und Holz oder traditionelle Handwerksprodukte wie die „Patschen“, Pantoffeln aus Loden, sind zu bewundern. Und überall duftet es von frischgebackenem Zelten, einer süßen Spezialität, und Apfelstrudel.

Sonderausstellung über die Bergwerkgeschichte

Die Tradition lebt in der fast 1000 Meter hoch gelegenen spätmittelalterlichen Bergwerksstadt. Mit ihren Kulturdenkmälern wacht der beeindruckende Zwölferturm von 1486 über dem Christkindlmarkt. Und eine Sonderausstellung klärte über die Bergwerkgeschichte auf. Auch die vielen bunten Häuserfassaden mit ihren charakteristischen Erkern sorgen für ein einmaliges Ambiente.

Fotos: Tourismusverein Eisacktal

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