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Romantische Stimmung und süße Gerüche

Was wäre Weihnachten ohne die Vorweihnachtszeit? Regelrecht fad wär’s! Und was wäre die Vorweihnachtszeit ohne Christkindlmärkte? Richtiggehend langweilig wär’s! Aber es ist ja nicht so. Gott sei Dank. Bis zum Heiligen Abend dürfen sich Groß und Klein an der Adventszeit erfreuen, mancherorts haben die Märkte auch noch im neuen Jahr geöffnet.

Der mächtige Dom bildet eine fantastische Kulisse für den Brixener Weihnachtsmarkt. Foto: Tourismusverein Brixen .

Der mächtige Dom bildet eine fantastische Kulisse für den Brixener Weihnachtsmarkt. Foto: Tourismusverein Brixen .

Früher waren die Weihnachtsmärkte dazu da, sich für die kalte Jahreszeit mit Essbarem und Wärmendem einzudecken. Nach und nach wurden die Märkte jedoch zu einem festen Element des vorweihnachtlichen Brauchtums.

Nürnberg am bekanntesten

Der wohl bekannteste und einer der ältesten Weihnachtsmärkte der Welt  ist der Christkindlesmarkt zu Nürnberg. Historiker sind sich nicht sicher, auf welches Datum die Ursprünge des Marktes zurückgehen, es dürfte sich aber um das frühe 17. Jahrhundert handeln. Überliefert ist jedoch eine Liste aus dem Jahr 1737, als alle Nürnberger Handwerker berechtigt waren, Waren anzubieten.

Mehr zum Thema:Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte in Südtirol:

Viel Tradition

Ein Adventskranz schückt die Auslage dieses Weihnachtsstandes. Fotot: Tourismusverein Sarntal

Ein Adventskranz schückt die Auslage dieses Weihnachtsstandes. Fotot: Tourismusverein Sarntal

Weihnachtsmärkte haben natürlich auch in Südtirol Tradition. Sie sind ein Grund dafür, dass viele Gäste in den Wochen vor dem Heiligen Abend über den Brenner kommen. Ob in den bekannten Städten wie Bozen, Meran oder Brixen, oder in kleineren Gemeinden wie Kastelruth oder Schenna, romantische Stimmung kommt überall auf. Süße Gerüche von Mandeln, Zimt oder Zelten, einer Art Weihnachtskuchen, lassen die Naschkatzen nicht unberührt, besinnliche Musik lenkt von der schnelllebigen Zeit ab, und die Handwerkskunst, die ja in Südtirol weit mehr ausgeprägt ist als anderswo, lässt die Erinnerung an alte Zeiten aufkommen.

Text: Dieter Warnick

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