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Seiser Alm: Winterspaß auf 8000 Fußballfeldern

Die sonnenverwöhnte Seiser Alm lohnt immer, die Langlaufskier anzuschallen. - Foto: Seiser Alm Marketing/Laurin Moser

Die sonnenverwöhnte Seiser Alm lohnt immer, die Langlaufskier anzuschallen. – Foto: Seiser Alm Marketing/Laurin Moser

Dass derartiges Talent (gelernt hat Mulser unter anderem auch im Tantris in München) nicht verborgen bleibt, ist logisch. Im Jahr 2006 erhielt Mulser im Rahmen des Wein- und Gourmet-Festivals im Kurhaus von Meran den begehrten Koch-Award “Premio Godio”. Mulser gelingt es, so die Kommission damals, in hervorragender Weise, die Südtiroler Küche neu zu interpretieren und sie geschmacklich auf ein neues sinnliches Niveau zu bringen. Die Speisen überzeugen in ihrer Lebendigkeit, Klarheit und Einfachheit. Franz Mulser holt aus ihnen das Archaische, Urige, Lebendige und assoziiert es mit dem unbeschwerten Duft der Kräuter und Blumen. Die Speisen erhalten dadurch eine kulinarische, geschmackliche Überzeugungskraft, die überraschende sinnliche Gaumenerlebnisse hervorrufen.

Transfer ins Hochalpine

Für Familien mit Kindern ist die Seiser Alm nur zu empfehlen. - Foto: Seiser Alm Marketing/Laurin Moser

Für Familien mit Kindern ist die Seiser Alm nur zu empfehlen. – Foto: Seiser Alm Marketing/Laurin Moser

Wer auf der Seiser Alm Quartier bezieht, und dennoch den einen oder anderen Tag hochalpin fahren will, für den steht ein Transfer zur Verfügung. Los geht’s beim Hotel Saltria; der Bus fährt zirka 20 Minuten auf einem schmalen Sträßchen nach Monte Pana im Grödnertal und kostet – hin und zurück – fünf Euro. Von dort aus besteht der Einstieg in die Sellaronda, der einmalig schönen Umrundung des mächtigen Sella-Massivs. Abfahrten vom Ciampinoi (2254 Meter) oder Piz Sella (2284 Meter) warten. Vor allem bei tiefblauem Himmel ein gigantisches Vergnügen.

Für Langläufer ist das Gebiet ein wahres Eldorado. Die schier endlos erscheinende Weite der leicht hügeligen, sonnenverwöhnten Landschaft, durchwachsen mit kleinen Waldinseln und umrahmt vom bizarren Dolomitfels, lohnt allemal, die schmalen Bretter anzuschnallen. Acht Loipen  der unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade (drei leichte, drei mittelschwere und zwei anspruchsvolle) auf insgesamt 60 Kilometern lassen keine Wünsche offen.

Auch musikalisch ist jede Menge geboten. -  Foto: Seiser Alm Marketing

Auch musikalisch ist jede Menge geboten. – Foto: Seiser Alm Marketing

Die “Jochloipe” ist mit 15 Kilometern die  längste Höhenloipe der Seiser Alm. Alle Loipen sind doppelt oder gar vierfach gespurt und für Skating präpariert. Auch die Beschilderung ist bestens, so dass sich die Langläufer keinen Kompass zulegen müssen.

Langweilig wird es auf der Seiser Alm also nie.

Informationen: Informationsbüro Seiser Alm, Compatsch 50, I-39040 Seiser Alm, Tel.: (0039 0471) 72 79 04

About Dieter Warnick

Immer wenn er davon spricht, dass Südtirol seine zweite Heimat ist, dann sagt er das nicht nur so zum Spaß. Denn Dieter Warnick wurde schon als Kleinkind die Affinität zu dem bezaubernden Landstrich südlich des Brenners quasi mit in die Wiege gelegt. Sein Vater war auch vernarrt in die Dolomiten und seine Menschen dort. Und so ging es mindestens einmal im Jahr nach Südtirol. Mit der ganzen Familie. Im Laufe der Jahre wurden die Aufenthalte immer häufiger, das Wissen über die Örtlichkeiten immer spezieller. Dieter Warnick arbeitete 30 Jahre lang bei einer großen bayerischen Tageszeitung, ehe er sich 2008 neu orientierte, seinen Job als Sportredakteur an den Nagel hing und sich auf den Reise-Journalismus spezialisierte. Südtiroler Geschichten bleiben sein vorrangiges Genre, aber auch andere Länder haben es ihm angetan.

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