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Seiser Alm: Winterspaß auf 8000 Fußballfeldern

Ein Horn bläst den Skifahrern den Marsch. - Foto: Seiser Alm Marketing

Ein Horn bläst den Skifahrern den Marsch. – Foto: Seiser Alm Marketing

Snowboarder jeden Alters dürfen sich auf einen der schönsten Snowparks Europas freuen; er wurde mit dem Snowsummit-Award ausgezeichnet. Zur Verfügung stehen außerdem Selftimer- und Speedtrap-Strecken, also Geschwindigkeits- und Zeitmessanlagen, und für die jungen Wilden vier Funparks; für Kids und Draufgänger gerade das Richtige.

Es ist für jeden also etwas geboten auf der Alm des sanften Wintertourismus‘. Die Erwachsenen können ferner dem Wintergolf frönen oder einen Ausritt wagen, Schneeschuhwandern oder auf eine Skitour gehen; Groß und Klein zusammen eine Kutschfahrt unternehmen. Auch mit dem Schlitten talabwärts zu fahren, ist eine gute Alternative.

Gostner Schwaige: Ein Einkehrschwung, der lohnt

Skifahren macht hungrig; was gibt es das Besseres als Südtiroler Speck und ein Glas "Roten". - Seiser Alm Marketing/Laurin Moser

Skifahren macht hungrig; was gibt es das Besseres als Südtiroler Speck und ein Glas “Roten”. – Seiser Alm Marketing/Laurin Moser

Ziemlich in der Mitte der Seiser Alm liegt die Gostner Schwaige (1930 Meter). Die, so haben uns Einheimische gesagt, sei eine der urigsten und zünftigsten Hütten der gesamten Alm. Und dass man dort sagenhaft gut speisen könne. In der Tat. Wir sind baff, denn solch einen Gaumenschmaus auf einer schlichten Berghütte kredenzt zu bekommen, überrascht uns dann doch. Das Festmahl ist nicht ganz preiswert, ebenso ein Viertel Blauburgunder oder Lagrein, aber wir sagen uns, dass wir es uns einfach verdient haben.

In seiner winzigen Küche stehend, zaubert Franz Mulser (Jahrgang 1979), der Hüttenwirt und Spitzenkoch, allerlei Schmackhaftes aus dem Hut. Wie er so da steht, hinter seinem Herd mit den vier Gasflammen, in Lederhosen, kariertem Hemd, blauer Schürze und Bergschuhen, würde man niemals vermuten, dass hier einer kocht, für den sein Beruf Berufung ist. Er schafft wahre Kunstwerke. Im Gästebuch ist dann auch ein Eintrag zu finden, der Bände spricht: “Franz, der Magier der Küche, hat uns verzaubert mit seinen Götterspeisen.”

About Dieter Warnick

Immer wenn er davon spricht, dass Südtirol seine zweite Heimat ist, dann sagt er das nicht nur so zum Spaß. Denn Dieter Warnick wurde schon als Kleinkind die Affinität zu dem bezaubernden Landstrich südlich des Brenners quasi mit in die Wiege gelegt. Sein Vater war auch vernarrt in die Dolomiten und seine Menschen dort. Und so ging es mindestens einmal im Jahr nach Südtirol. Mit der ganzen Familie. Im Laufe der Jahre wurden die Aufenthalte immer häufiger, das Wissen über die Örtlichkeiten immer spezieller. Dieter Warnick arbeitete 30 Jahre lang bei einer großen bayerischen Tageszeitung, ehe er sich 2008 neu orientierte, seinen Job als Sportredakteur an den Nagel hing und sich auf den Reise-Journalismus spezialisierte. Südtiroler Geschichten bleiben sein vorrangiges Genre, aber auch andere Länder haben es ihm angetan.

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