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Grödnertal: Gipfeltreffen mit einer Legende

Luis Trenker – Bergfex mit Leidenschaft für die Heimat

Luis Trenker am Langkofel: Szene aus dem Film "Im Banne des Monte Miracolo" von 1949, Foto: Movieman Productions

Luis Trenker am Langkofel: Szene aus dem Film “Im Banne des Monte Miracolo” von 1949, Foto: Movieman Productions

Luis Trenker wurde 1892 als Sohn des Bildhauers Jakob Trenker und seiner Frau Karolina in St. Ulrich geboren. Bereits während seiner Schulzeit arbeitete er als Bergführer und Skilehrer.

Nach einem Architekturstudium wurde er 1923 für den Film „Berg des Schicksals“ als Bergführer engagiert. Als der Regisseur Arnold Franck feststellte, dass der Hauptdarsteller nicht klettern konnte, übernahm Trenker dessen Rolle. 1928 debütierte er mit „Kampf ums Matterhorn“ selber als Regisseur. Insgesamt drehte er mehr als 20 Filme – darunter das legendäre Epos “Der Berg ruft” – zahlreiche Dokumentationen und schrieb ebenso viele Romane und Erzählungen. Später avancierte er in den 60er und 70er Jahren zum begnadeten wie beliebten Erzähler von Abenteuergeschichten aus seiner Südtiroler Heimat.

Hauptthema in Trenkers Schaffen ist die Idealisierung eines der Heimat- und Bergwelt verbundenen Lebens – was er jedoch nicht politisch instrumentalisieren ließ. Südtirol nannte er stets die “Heimat aus Gottes Hand”. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte Trenker in Bozen und München. 1990 starb der Ur-Bergfex im Alter von gesegneten 98 Jahren.

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About Heiner Sieger

"Nur ned locker loassen" - diese Weisheit des Südtiroler Unikums Luis Trenker ist auch mein Motto, beruflich wie privat. Journalismus habe ich von der Pike auf gelernt, in fast allen Ressorts bei der Badischen Zeitung sowie der Schweizerischen Handelszeitung. Dann folgten die taffen Jahre bei Capital, Focus und Münchner Abendzeitung. Heute steht mein eigenes Büro, Redaktion München, mit Schwerpunkt Corporate Publishing im Vordergrund. Neben Fussball und Eishockey pflege ich ein ausgefallenes Hobby: Über Südtirol könnte ich eigentlich den ganzen Tag schreiben. Aber noch lieber bin ich dort, lerne neue Menschen kennen oder treffe alte Freunde und Bekannte.

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