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Wenn die „Scheller“ durchs Dorf ziehen

Ein Winterurlaub in der Ferienregion Vinschgau ist ideal für Genießer, die Vielfalt, eine gute Infrastruktur und die Freiheit der Berge zu schätzen wissen. Abseits des winterweißen Ski- und Boardvergnügens ist der Advent im Vinschgau eine besinnliche und stille Zeit voller Traditionen.

Ein außergewöhnicher Weihnachtsmarkt findet in einem Stadel bei der Enzianalm im Martelltal statt.

Ein außergewöhnicher Weihnachtsmarkt findet in einem Stadel bei der Enzianalm im Martelltal statt.

Ein alter Volksbrauch im Bergdorf Stilfs ist das “Klosn” am 3. Dezember. Dabei ziehen in bunte Fetzen gekleidete „Scheller“, „Esel“ oder „Klaubauf“ durch das Dorf.

Glänzende Augen bei Groß und Klein

Wenn die schön geschmückten Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet haben, dann und locken sie mit Südtiroler Leckereien und Handarbeiten. Für glänzende Augen bei Groß und Klein sorgen die Nikolausumzüge in der gesamten Ferienregion Vinschgau.

Eine lebende Krippe auf 2100 Metern

Eine lebende Krippe können Besucher auf der über 2100 Meter hoch gelegenen Lyfialm erleben.

Eine lebende Krippe können Besucher auf der über 2100 Meter hoch gelegenen Lyfialm erleben.

Den höchstgelegenen Weihnachtsmarkt in den Alpen findet man vom 7. bis 11. Dezember auf der Enzianalm im Martelltal auf über 2000 Metern Höhe. Heimelige Stimmung, liebevoll geschmückte Stände, bäuerliches Kunsthandwerk und kulinarische Köstlichkeiten aus einheimischen Produkten, erwarten die Besucher. Der Weihnachtsmarkt findet in einem Stadel bei der Enzianalm im Martelltal statt. Das Highlight ist eine lebende Krippe auf der noch mal 104 Meter höher gelegenen Lyfialm. Dorthin gelangt man zu Fuß oder mit dem Pferdeschlitten.

Fotos: Ferienregion Vinschgau

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About Dieter Warnick

Immer wenn er davon spricht, dass Südtirol seine zweite Heimat ist, dann sagt er das nicht nur so zum Spaß. Denn Dieter Warnick wurde schon als Kleinkind die Affinität zu dem bezaubernden Landstrich südlich des Brenners quasi mit in die Wiege gelegt. Sein Vater war auch vernarrt in die Dolomiten und seine Menschen dort. Und so ging es mindestens einmal im Jahr nach Südtirol. Mit der ganzen Familie. Im Laufe der Jahre wurden die Aufenthalte immer häufiger, das Wissen über die Örtlichkeiten immer spezieller. Dieter Warnick arbeitete 30 Jahre lang bei einer großen bayerischen Tageszeitung, ehe er sich 2008 neu orientierte, seinen Job als Sportredakteur an den Nagel hing und sich auf den Reise-Journalismus spezialisierte. Südtiroler Geschichten bleiben sein vorrangiges Genre, aber auch andere Länder haben es ihm angetan.

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