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Kellerei St. Michael glänzt mit APPIUS 2011

Hans Terzer, Kellermeister des Kellerei St. Michael in Eppan und Schöpfer des APPIUS 2011; Foto Kellerei St.Michael

Hans Terzer, Kellermeister des Kellerei St. Michael in Eppan und Schöpfer des APPIUS 2011; Foto Kellerei St.Michael

Mehr als 50 Weinfachleute und etliche Weinjournalisten aus Nah und Fern strömten in die Kellerei St. Michael/Eppan, um an der Präsentation und Degustation des „APPIUS 2011“ teilzunehmen. Auf Einladung der Kellerei Kaltern mit dem Obmann Anton Zublasing, dem Kellermeister Hans Terzer und dem Presseattachè und Hotelier aus Trafoi, Stephan Gander, war die Spannung auf dem Höhepunkt. Seit geraumer Zeit fieberte die Weinwelt schon voller Erwartung der ersten Verkostung dieses völlig neuen und Aufsehen erregenden Weines entgegen. Nach dem Empfang im Verkaufsraum der Kellerei durch der Kellermeister Hans Terzer und nach seiner Führung in die Weinkeller“, wo er auch anhand der Holzschnitzereien auf den riesigen „Holzfudern“  geschichtliche Begebenheiten aus der Kellerei erzählte, gab es zunächst jugendliche und gereifte Weiße der bekannten Sanct Valentin Linie und den APPIUS 2010 zu verkosten.

Exzellenter Begleiter für kräftige Fisch-Gerichte

Im großen Weinfuder des Kellers von St. Michael, Foto: Albin Thöni/Schönessüdtirol.de

Im großen Weinfuder des Kellers von St. Michael, Foto: Albin Thöni/Schönessüdtirol.de

Und schließlich kam er doch: Der Höhepunkt des festlichen Abends – die Präsentation und Degustation des „APPIUS 2011“ durch Hans Terzer höchstpersönlich. Wie könnte es auch anders sein, ist der APPIUS  ja auch als sein ehrgeiziger Schöpfer sein „Kind“! Der APPIUS trägt also durch und durch die „Handschrift“ des langjährigen Kellermeisters und er bedeutet sozusagen sein Vermächtnis. Begleitet wurde diese grandiose Vorstellung von einer tollen Lichtprojektion mit Bildern der Reblandschaften der Kellerei St. Michael, untermalt mit Klängen von Harfe und Geige und einem exzellenten Vier- Gänge Menu, hingezaubert vom Sternekoch Herbert Hintner.

Dieser meinte: „Der APPIUS 2011 ist ein exzellenter Begleiter für kräftige Fisch-Gerichte wie Steinbutt oder Seeteufel, er kombiniert aber auch bestens mit Pilz-Risotto oder Trüffel-Spezialitäten“. Auch

die Präsidentin der Südtiroler Sommeliervereinigung, Chris Mayr, war voll des Lobes für diese edlen Tropfen; Foto: Albin Thöni/Schönessüdtirol.de

die Präsidentin der Südtiroler Sommeliervereinigung, Chris Mayr, war voll des Lobes für diese edlen Tropfen; Foto: Albin Thöni/Schönessüdtirol.de

und sie kann sich den APPIUS 2011 auch perfekt zu würzigen Speisen wie etwa Wachtel oder Taube, aber auch zu Hummer mit Cognacsauce oder für entsprechende Liebhaber zu gebratenem Kalbsbries mit Pilzen  vorstellen!

Der Name APPIUS stammt vom römischen Ortsnamen Appius und gibt auch der Stadt Eppan den Namen. Also hat man dort bereits zur Römerzeit den Weinanbau auf den Moränenschutt-und Kalkböden betrieben.  APPIUS ist die erste Cuvée von der St. Michael und ist seit Jahrzehnten im Kopf vom Hans Terzer herumgegeistert, sozusagen ein Kind, nach dem „mann“ seit Jahren Sehnsucht hat. Hinter diesem „Weißwein-Aushängeschild“ der Kellerei St. Michael stehen drei Rebsorten: Sauvignon, Chardonnay und Pinot Grigio. APPIUS 2011 brilliert durch Finesse und Kraft gepaart mit vielschichtiger reifer Frucht und cremiger Mineralität. In der Nase betört er mit reichhaltigen Aromen von tropischen Früchten, gepaart mit Stachelbeere, Holunder und rauchiger Vanille.

Hans Terzer, einer der ganz großen Stars nicht nur der Südtiroler Weinwelt

„NUR DAS BESTE“, vom jeweiligen Jahrgang hat Hans Terzer – getreu der APPIUS-Philosophie – auch für den Jahrgang 2011 umgesetzt: Die Sauvignon-Trauben von alten Rebstöcken wurden zwei Tage lang kaltmazeriert bevor sie abgepresst, und wie Chardonnay und Pinot Grigio im Barrique bzw. Tonneau ausgebaut wurden. Bei den zwei letzteren fand auch die malolaktische Gärung mit dem teilweise biologischen Säureabbau statt. Nach einem Jahr Holzausbau und erfolgter Assemblage reifte der Weißwein für weitere drei Jahre auf der Feinhefe im Stahltank. Der Alkoholgehalt beträgt 14%Vol und die Säure 5,30 gr/l. Im Juli 2015 wurden 5.000 Flaschen à 0,75 lt. und 350 Magnumflaschen abgefüllt; also in limitierter Auflage.

Im Weinfuder Keller vonSt. Michael, Foto:Albin Thöni/Schönessüdtirol.de

Im Weinfuder Keller vonSt. Michael, Foto:Albin Thöni/Schönessüdtirol.de

Hans Terzer, einer der ganz großen Stars nicht nur der Südtiroler Weinwelt, der seit 1977 die Verantwortung für die Weine der Kellerei St. Michael trägt, ist mit seinem Produkt („Kind“) zufrieden, er meint bescheiden: „in seiner Art ist er noch jugendlich, sozusagen trägt er noch pubertäre Züge, aber bereits jetzt vielversprechend. Auf jeden Fall ein weißer Cuvée mit großem Alterungspotenzial weit über 10 Jahre“. Das moderne und elegante Design der Flasche entspricht der Philosophie von St. Michael-Eppan. So wie die Komposition des Weins jedes Jahr von Hans Terzer neu interpretiert wird, so wechselt auch das Design der Flasche jedes Jahr. Hans Terzer, geht es bei der Veredlung des APPIUS um den stetigen Versuch, seinen „perfekten Traumwein“ zu keltern. Das dunkle Glas der Flasche soll deutlich machen, dass das Wesentliche für das Auge immer unsichtbar ist und sich die Sinne zwar von der Ästhetik leiten lassen dürfen, aber letztendlich nur der Inhalt und das Geschmackserlebnis zählt. Wie wahr!

Ein so wertvolles Inneres, braucht zweifelsohne ein vornehmes Äußeres. Das moderne, elegante und minimalistische Design der Flasche entspricht der Philosophie von St. Michael-Eppan. Das Symbol auf dem Etikett soll an einen Rebenstrang erinnern, der sich regelmäßig weiterentwickelt, und immer Einzigartig ist. Das dunkle Glas der Flasche hingegen soll deutlich machen, dass das Wesentliche für das Auge immer unsichtbar ist und dass uns die Sinne leiten sollen. Jedes Jahr wird nicht nur der Inhalt der Flaschen neu interpretiert, sondern auch das Design der Flasche wechselt. Ziel ist eine wertvolle „Wein-Kollektion“ zu entwerfen, die jedes Jahr Weinliebhaber in aller Welt begeistern soll. Die Auflage des APPIUS ist limitiert, jede der 4000 Flaschen ist nummeriert und wer seinen Weinkeller bereichern möchte, muss schnell zulangen, um eine der begehrten APPIUS Flaschen zu erwerben. Es lohnt sich bestimmt, denn ihm wird ein Lagerungspotential von mindestens zehn Jahren und mehr vorausgesagt.

Die exklusive Gruppe von Wein-Fachleuten, Wein-Journalisten, Wein-Liebhabern und „HansTerzer-Fans“, waren nach der gelungenen Vorstellung des APPIUS 2011 einer Meinung:  „Mit dem APPIUS 2011 ist Hans Terzer wieder ein Spitzen-Wein geglückt, der sich mit den internationalen Weiß-Weinen auf gleicher Augenhöhe messen darf und für phantastischen Trinkgenuss sorgt!” Möge er den Weinliebhabern nicht nur in Südtirol, sondern in Italien und in aller Welt Freude bereiten und den Ruf der Südtiroler Weißweine mehren.

Detail-Informationen zum APPIUS 2011:

APPIUS 2011, Foto: Kellerei St.Michael/Eppan

APPIUS 2011, Foto: Kellerei St.Michael/Eppan

Auge: Leuchtendes Strohgelb mit grünen Reflexen
Nase: Reichhaltige Aromen von tropischen Früchten, gepaart mit Stachelbeere, Holunder und rauchiger Vanille
Gaumen: Cremig, weich, frisch, mineralisch, konzentriert und vielschichtig
Ausbau/Verarbeitung: Vergärung, teilweiser biologischer Säureabbau und Ausbau im Barrique-Tonneau. Assemblage nach knapp einem Jahr und weitere Reifung auf der Feinhefe für drei Jahre im Stahltank.
Lese: Mitte bis Ende September
Rebsorten: Sauvignon, Chardonnay, Pinot Grigio
Rebalter: 25 bis 35 Jahren
Anbaugebiet/Lage: ausgesuchte Weinberge in Eppan
Exposition: Südost / Südwest
Boden: Kalkschotter bzw. Moränenschuttböden
Erziehungsform: Guyot
Genussempfehlung: Appius 2011 ist ein exzellenter Begleiter für kräftige Fisch-Gerichte wie Steinbutt oder Seeteufel, er kombiniert aber auch bestens mit Pilz-Risotto oder Trüffel-Spezialitäten. Appius hat aber auch genügend Substanz, um mit würzigen Speisen wie etwa Wachtel oder Taube zu harmonisieren. Hervorragend zu gebratenem Kalbsbries mit Pilzen.
Ertrag: 35 hl/ha
Alkoholgehalt: 14 %
Restzucker: 3,5 gr/l
Säure: 5,30 gr/l
Trinktemperatur: 8-10°
Lagerung/Potential: 10 Jahre und mehr
Auszeichnungen: 2011: Noch nicht bewertet; 2010: 96 Punkte – Daniele Cernilli; 94 Falstaff Punkte;
Glasempfehlung: Borgogna

About Albin Thöni

Der gebürtige Malser Albin Thöni ist Facharzt für Gynäkologie und leitete bis vor einigen Jahren als Primar die Gynäkologische Abteilung im Krankenhaus Sterzing. Dort führte er ein breites Angebot an alternativen Gebärmethoden, vor allem von Wassergeburten ein. Nach der Beendigung seiner ärtzlichen Laufbahn bildete er sich als Sommelier und Südtiroler Genussbotschafter aus. Er ist ein exzellenter Kenner Südtiroler Weine und Bier und publiziert regelmäßig darüber, sowie über die Wirkung von Bier und Wein auf die menschliche Gesundheit aus medizinischer Sicht.

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