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In 5 Tagen durch den Naturpark Texelgruppe

UNterwegs auf dem Meraner Höhenweg: Vom Eisjöchl zur Stettiner-Hütte, Foto: TV Meraner Land

UNterwegs auf dem Meraner Höhenweg: Vom Eisjöchl zur Stettiner-Hütte, Foto: TV Meraner Land

Der Meraner Höhenweg – unterteilt in eine Nord – und eine Südumrundung – ist einer der schönsten Wanderwege des gesamten Alpenraumes. Auf relativ gleichbleibender Höhe vermittelt er gewissermaßen zwischen dem Hochgebirgsklima der Texelgruppe und dem submediterranen Klima des Etschtales. Zahlreich sind die An- und Abstiegsmöglichkeiten zum Meraner Höhenweg. Wanderer können also an beliebiger Stelle eine Wanderung beginnen oder unterbrechen und zu Tal abgesteigen.

Zusätzlich erreicht man einzelne Höfe am oder in der Nähe des Meraner Höhenweges über Zubringerstraßen mit dem PKW oder mit dem Taxi beziehungsweise mit kleinen Seilbahnen. Der Meraner Höhenweg selbst ist mit Nr. 24 markiert. Dort, wo der Weg exponiert ist, befinden sich Ketten, Seile oder Geländer zur Sicherheit. Außerdem erleichtern Naturstufen oder Kunsttreppen den Auf- und Abstieg.

Grandiose Aussichtsterrasse über Südtirols Schönheiten

Die Unterteilung des Meraner Höhenweges in eine Nord- und in eine Südumrundung ermöglicht es, den Meraner Höhenweg zu verschiedenen Jahreszeiten zu begehen. Die gesamte Strecke von etwa 100 km, die zwischen 4 und 6 Tage Wanderung in Anspruch nimmt, ist von 1. Juli bis Ende September – je nach Schneefall – begehbar. Der Meraner Höhenweg ermöglicht neben einer reinen sportlichen Performance auch zusätzliche Naturerlebnisse, insbesondere der Fauna und Flora.

Der Meraner Hohenweg beim Pirchhof oberhalb Naturns, Foto: TV Meraner Land

Der Meraner Hohenweg beim Pirchhof oberhalb Naturns, Foto: TV Meraner Land

Wie auf einer grandiosen Aussichtsterrasse erblickt man unter sich den Vinschgau, das Meraner Becken, das Passeiertal, die Sarntaler, Stubaier und Ötztaler Alpen. Bei schönem Wetter sind auch die Dolomiten, die Brenta-Gruppe und das Ortler-Massiv zum Greifen nahe. Auf Schritt und Tritt gewinnt man neue Eindrücke, bekommt einen Einblick in die Welt der Südtiroler Bergbauern, die in jahrhundertelanger Arbeit diese Berg- und Kulturlandschaft geschaffen und erhalten haben.

Achtung: Die Stettiner Hütte wurde im Winter 2013/14 von einer Lawine zerstört, sodass im Sommer 2015 dort keine Übernachtung möglich ist – ein Provisorum für Tagesgäste steht aber ab Ende Juni/Anfang Juli zur Verfügung. Die Begehung des Höhenwegs ist trotzdem möglich, der Abschnitt vom Eishof bis nach Pfelders ist in ca. 5 – 6 Stunden bzw. von Pfelders zum Eishof in 5,5 – 6,5 Stunden machbar.

Mögliche Start- und Zielpunkte:
Katharinaberg, Unterstell, Hochmuth, Ulfas
Dauer: 4 – 6 Tage
Länge: ca. 100 km
Höhenunterschied: 5.100 m
Schwierigkeitsgrad: Für geübte Bergwanderer
Bester Zeitraum: von 1. Juli bis Ende September

About Heiner Sieger

"Nur ned locker loassen" - diese Weisheit des Südtiroler Unikums Luis Trenker ist auch mein Motto, beruflich wie privat. Journalismus habe ich von der Pike auf gelernt, in fast allen Ressorts bei der Badischen Zeitung sowie der Schweizerischen Handelszeitung. Dann folgten die taffen Jahre bei Capital, Focus und Münchner Abendzeitung. Heute steht mein eigenes Büro, Redaktion München, mit Schwerpunkt Corporate Publishing im Vordergrund. Neben Fussball und Eishockey pflege ich ein ausgefallenen Hobby: Über Südtirol könnte ich eigentlich den ganzen Tag schreiben. Aber noch lieber bin ich dort, lerne neue Menschen kennen oder treffe alte Freunde und Bekannte.

One comment

  1. Und genau heute auf den Tag wird der Meraner Höhenweg 30 Jahre!! Zu diesem Anlass gibt es einige Veranstaltungen, bei welchen der Erbauer Robert Schönweger dabei ist! Sollte man sich nicht entgehen lassen! Hier noch ein Film vom Meraner Höhenweg, in welchem Robert Schönweger erzählt, wie der Rundwanderweg zustande gekommen ist: https://www.youtube.com/watch?v=hJrtjPMUAs4
    Viel Spaß beim Wandern und Entdecken!

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