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Spinatknödel/Spinatnocken

Spinatknödel sind sehr nahrhaft. - Foto: Seiser Alm Marketing

Spinatknödel sind sehr nahrhaft. – Foto: Seiser Alm Marketing

Ob als Knödel oder Nocken:  von der Zubereitung her gibt es keine Unterschiede. Nocken sind eine besonders leichte Speise. Die Zubereitung ist allerdings nicht ganz einfach und erfordert ein gewisses Fingerspitzengefühl. Man sticht sie zum Einlegen in das kochende Wasser, das jedoch nicht kochend sprudeln sollte, mit einem Esslöffel ab, den man immer wieder in heißes Wasser taucht. Sie müssen länglich sein und möglichst glatt. Bei kleiner Hitze müssen sie sehr vorsichtig und nicht zugedeckt gar ziehen. Nocken mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und kurz abtropfen lassen.

1 kg Spinat, ½ Zwiebel, 1 EL Butter, etwas Petersilie, 2 gestrichene EL Mehl, 300 g Semmelbrösel, 3 EL Milch, 3 Eier, Salz, Muskatnuss, 80 g Butter, 80 g geriebener Parmesan.

h-h-shop new 300x200pxDen vorbereiteten Spinat kurz blanchieren, bis er zusammenfällt, anschließend passieren. Die fein geschnittene Zwiebel in der Butter hellgelb dünsten, den Spinat dazugeben und gut mischen, noch etwas schmoren lassen. Gehackte Petersilie dazugeben, erkalten lassen. Mehl, Brösel, Milch, die verquirlten Eier, Salz und Muskat zusammen mit dem Spinat in eine Schüssel geben. Gut vermischen. Nockerl ausstechen (oder Knödel formen), in siedendes Salzwasser geben und 20 Minuten ziehen lassen. Vorsichtig abseihen. Auf einer vorgewärmten Platte, mit brauner Butter und mit Parmesan bestreut, anrichten. Gut schmeckt eine Tomatensoße dazu. (Das Rezept wurde entnommen aus dem Buch „Südtiroler Leibgerichte” von Hanna Perwanger, erschienen im BLV-Verlag, 12. überarbeitete Auflage, 1997).

Südtiroler Leibspeisen

About Dieter Warnick

Immer wenn er davon spricht, dass Südtirol seine zweite Heimat ist, dann sagt er das nicht nur so zum Spaß. Denn Dieter Warnick wurde schon als Kleinkind die Affinität zu dem bezaubernden Landstrich südlich des Brenners quasi mit in die Wiege gelegt. Sein Vater war auch vernarrt in die Dolomiten und seine Menschen dort. Und so ging es mindestens einmal im Jahr nach Südtirol. Mit der ganzen Familie. Im Laufe der Jahre wurden die Aufenthalte immer häufiger, das Wissen über die Örtlichkeiten immer spezieller. Dieter Warnick arbeitete 30 Jahre lang bei einer großen bayerischen Tageszeitung, ehe er sich 2008 neu orientierte, seinen Job als Sportredakteur an den Nagel hing und sich auf den Reise-Journalismus spezialisierte. Südtiroler Geschichten bleiben sein vorrangiges Genre, aber auch andere Länder haben es ihm angetan.

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