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ADAC eRallye: Emissionsfrei über Südtirols Berge und Täler

Kulturerlebnisse mit Elektro-Fahrspaß verbinden, das durften die 19 Teilnehmerpaare der ersten ADAC eRallye vergangene Woche in Südtirol. Die Rallye mit serienmäßig gebauten Elektroautos war die erste ihrer Art. Die Teilnehmer bewältigten zusammengerechnet über 12.000 Höhenmeter, die eRallye führte auf einer Strecke von knapp 600 Kilometern zu einigen der schönsten Plätze Südtirols.

Der Abschluss der eRalle im Safety Park. Foto: ADAC / Federico Pedrotti

Der Abschluss der eRalle im Safety Park. Foto: ADAC / Federico Pedrotti

Das gemeinsame Pilotprojekt der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG), des ADAC und der Automobilhersteller Daimler, Opel, Nissan und Peugeot verdeutlicht die Verbindung von E-Mobilität mit dem Lebensraum Südtirol. In Sachen erneuerbare Energien nimmt die Destination bereits jetzt eine Vorreiterrolle in Europa ein. „Südtirol eignet sich für ein Projekt dieser Art unter anderem, weil der im Land hergestellte Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammt“, so SMG-Direktor Christoph Engl. „Die Rallye war kein Rennen im herkömmlichen Sinn: Nicht das schnellste Team gewann am Ende die Rallye über fünf Etappen, sondern das smarteste (Südtirolwissen) mit dem geringsten und ausgeglichenstem Energieverbrauch“, so Michael Ramstetter, Leiter der ADAC Öffentlichkeitsarbeit und Chefredakteur der ADAC Motorwelt.

Mit insgesamt 19 Elektroautos der Modelle smart fortwo electric drive, Opel Ampera, Nissan Leaf und Peugeot i0n fuhren die Teams auf den fünf Etappen zu Zielen wie dem Waltherplatz in Bozen, dem Karersee, der Sellaronda, den Dörfern entlang der Südtiroler Weinstraße, dem Kloster Neustift und dem Jaufenpass. Ein umfangreiches Rahmenprogramm bot den Teilnehmern beispielsweise einen Kochkurs am Waltherplatz, eine Kellerführung inklusive Verkostung im Weingut Lageder in Margreid oder eine Führung durch das Marmorwerk in Laas. Zum Gesamtsieger der ADAC eRallye Südtirol 2012 gekürt wurden Vivian Reither und Thomas Fuchß aus Darmstadt. Sichtlich überwältigt von den Erlebnissen in Südtirol nahmen sie den Hauptpreis – eine Urlaubswoche in einem Vitalpina Hotel Südtirol – entgegen.

Die ADAC eRallye Südtirol hat gezeigt, dass Verbraucher schon jetzt einen Nutzen aus Elektroautos ziehen können. Da der Strom in Südtirol zum überwiegenden Teil aus erneuerbaren Energien stammt, ist Elektromobilität für den regionalen Einsatz eine echte Alternative: Wie die ADAC eRallye zeigte, sind hier Reichweiten um die 150 Kilometer pro Tour problemlos möglich. „Die eRallye Südtirol ist eine wunderbare Gelegenheit, um die Leute für das Thema Elektromobilität zu sensibilisieren – 2013 wollen wir diese Chance erneut nutzen“, so das Resümee des Chefredakteurs der ADAC Motorwelt.

About Florian Schiegl

Florian Schiegl ist freier Reisejournalist aus Ingolstadt und nutzt jede Gelegenheit, die Welt und ihre Menschen kennenzulernen. Ob nah oder fern, spielt dabei keine Rolle: Das Reisefieber hat ihn fest im Griff. Über seine Erlebnisse berichtet er in spannenden Reisereportagen – online etwa auf www.schönessüdtirol.de oder www.raushier-reisemagazin.de oder in den Reiseteilen renommierter Tageszeitungen.

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