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Schneeberg: Wellness-Spaß für die Familie

Wer in Maiern, im sonnenverwöhnten Ridnauntal, im Vier-Sterne-Hotel Schneeberg Resort & Spa einen Urlaub gebucht hat, kann sich auf einiges gefasst machen. Nicht nur musikalisch. Aber wenn der Rastner-Konrad zum Akkordeon greift, dann heißt es, sich warm anzuziehen, egal, welche Temperatur es draußen hat.

Der Wellnessbereich im Hotel Schneeberg.

Der Wellnessbereich im Hotel Schneeberg.

Denn das Südtiroler Original gibt Gas, als ob es einen Ferrari mit 200 Sachen durch die entlegendsten Täler seiner Heimat jagen wollte. Der “Koni” singt und spielt, spielt und singt, und zuweilen jodelt er sich die Seele aus dem Leib. Auch seine kurzen und prägnanten Sprüche, sein feinsinniger Humor und seine derben Zoten aus der Heimat haben es in sich. So ein Volksmusikabend ist eine beschwingte Angelegenheit, da bleibt kein Auge trocken, und die Gläser nicht lang gefüllt.

Eine Schau sind auch der Nassbereich und die traumhafte Wellnessoase. Die weitläufige Wasserwelt – insgesamt 6000 Quadratmeter – mit Felsen-Hallen- und Erlebnisbad mit Aromasauna und direkter Verbindung ins 25-Meter-Freischwimmbad, das im Winter herrliche 33 Grad Wassertemperatur hat, aber erst ab 15 Uhr geöffnet ist, lässt keine Wünsche offen, ebenso nicht das Rasul- und Asiabad, Salzinhalationsbad, Aromadusche, Kneippanlage und Panorama-Whirlpool lassen die Seele aufatmen. Die Saunalandschaft bietet Stubensauna, finnische Sauna, Dampfsauna und Klimasauna. Und die kleinen Erdenbürger können sich in der abenteuerlichen Kids-Wasser-Wellness-Welt nach Lust und Laune austoben. Ein Hit ist die lustige Elefantenrutsche.

Die nötige Wärme schafft das eigene, umweltschonend mit Hackschnitzeln betriebene Heizwerk.

Günstige Zimmer auf neuestem Stand

Ein toller Komplex: Hotel Schneeberg

Die Zimmer sind alle auf dem neuesten Stand und familienfreundlich. Die Happy-Familiy-Zimmer haben zum Beispiel einen getrennten Schlafbereich für Groß und Klein. Ein solches Zimmer (ca. 36 Quadratmeter) für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet – je nach Saison und ab fünf Nächten mit ¾-Verwöhnpension – zwischen 81 und 123 Euro pro Erwachsenen. Ein Doppelzimmer ist zwischen 63 und 105 Euro pro Person zu bekommen.

Das ist so teuer nicht, aber der Preis hat eben auch seinen Preis. Denn wenn das Hotel ausgebucht ist, dann tummeln sich 500 Personen, vorwiegend Familien mit Kindern, in der Anlage. Die ist zwar äußerst großzügig angelegt, aber 500 Personen sind eben 500 Personen.

Vor allem beim Essen und beim Service muss der Gast dann Abstriche machen. Obwohl die einzelnen Räume, in denen die Speisen eingenommen werden, durchaus eine rustikale Gemütlichkeit bieten, herrscht im Haupt-Speisesaal und an den Buffett-Stationen ein geschäftiges Treiben, das mitunter an eine Werkskantine erinnert. Und dass Teile des Personals hin und wieder einen gestressten Eindruck hinterlassen, weil vielleicht auch die eine oder andere Servicekraft zu wenig an Bord ist, kann den Aufenthalt dann doch trüben. Beim Menü fehlt der letzte Pfiff, und das Essen verlässt nicht immer gänzlich frisch zubereitet die Küche. Das Hotel leidet – um es ganz einfach auszudrücken – an seinen vielen Gästen.

Lesen Sie auf Seite 2 ein Interview mit dem Chef des Hotel Schneeberg.

About Dieter Warnick

Immer wenn er davon spricht, dass Südtirol seine zweite Heimat ist, dann sagt er das nicht nur so zum Spaß. Denn Dieter Warnick wurde schon als Kleinkind die Affinität zu dem bezaubernden Landstrich südlich des Brenners quasi mit in die Wiege gelegt. Sein Vater war auch vernarrt in die Dolomiten und seine Menschen dort. Und so ging es mindestens einmal im Jahr nach Südtirol. Mit der ganzen Familie. Im Laufe der Jahre wurden die Aufenthalte immer häufiger, das Wissen über die Örtlichkeiten immer spezieller. Dieter Warnick arbeitete 30 Jahre lang bei einer großen bayerischen Tageszeitung, ehe er sich 2008 neu orientierte, seinen Job als Sportredakteur an den Nagel hing und sich auf den Reise-Journalismus spezialisierte. Südtiroler Geschichten bleiben sein vorrangiges Genre, aber auch andere Länder haben es ihm angetan.

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